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Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße

Das Europäische Übereinkommen über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (Abkürzung ADR, von Accord européen relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route) enthält besondere Vorschriften für den Straßenverkehr hinsichtlich Verpackung, Ladungssicherung und Kennzeichnung von Gefahrgut. Es wurde am 30. September 1957 in Genf unter der Anleitung der UNO beschlossen und ist am 29. Januar 1968 in Kraft getreten.

Die Gegenstücke des ADR für die anderen Beförderungsarten heißen:

  •  RID, Règlement concernant le transport international ferroviaire de marchandises dangereuses (Regelung über die internationale Beförderung gefährlicher Güter mit der Eisenbahn)
  • IMDG-Code, International Maritime Dangerous Goods Code (Internationaler Gefahrgutcode für die Seeschifffahrt)
  • ADN, Accord européen relativ au transport international des marchandises dangereuses par voie de navigation intérieure (Übereinkommen über die Beförderung gefährlicher Güter auf Wasserstraßen)
  • ICAO-TI, International Civil Aviation Organisation – Technical Instructions for the Safe Transport of Dangerous Goods by Air (Internationale Organisation für die zivile Luftfahrt – Technische Anleitungen für die Beförderung gefährlicher Güter in der Luft)

Das ADR fordert z.B.

  • dass der Fahrer einen Gefahrgutführerschein besitzen muss,
  • dass alle am Umschlag und Transport Beteiligten Sachkenntnisse über die Gefahrgutvorschriften nachweisen müssen,
  • die Unternehmen, die Gefahrgüter befördern, einen Gefahrgutbeauftragten haben müssen.

Das ADR regelt z.B.

  • den Bau von Behältern, Tanks, Fahrzeugen für Gefahrguttransporte,
  • Befreiungen von der Einhaltung der Regeln des ADR,
  • multimodale Gefahrguttransporte (Straße – Zug, Schiff oder Flugzeug).

Das ADR wird alle zwei Jahre (2003, 2005...) an die neuesten technischen und juristischen Erkenntnisse angepasst.

  •  Persönliche Schutzausrüstung:
  • Schutzbrille (Standard),
  • Augenspülflasche (Standard),
  • Sicherheitsschuhe (Standard),
  • Handschuhe (Standard),
  • Sicherheitskleidung (Standard),
  • Warnweste (Standard).
  • Weitere Schutzausrüstung je nach Stoff

Fahrzeug
Das Fahrzeug muss für Gefahrgutbeförderung zugelassen sein und

  • 2 Feuerlöscher (gültig),
  • 2 Blinklichter oder 2 Warndreiecke oder 2 Pylone (Verkehrswarnleitkegel),
  • Keile (Für Zugmaschine und, wenn vorhanden, für Anhänger oder Auflieger),
  • Warntafeln (vorne und hinten)

besitzen.